ferkel und igel bleiben in freiheit!

nach dem rummel um das religionskritische kinderbuch „wo bitte geht’s zu gott? fragte das kleine ferkel“ und einem vom bundesfamilienministerium unter von der leyen (cdu) eingeleiteten indizierungsverfahren hat gestern die bundesprüfstelle für jugendgefährdende medien in bonn entschieden, dass das buch nicht auf den index kommt und somit gott sei dank (haha) weiterhin erhältlich bleibt.

den antisemitismusvorwurf konnte auch der zentralrat der juden nicht nachvollziehen, da in dem buch alle drei monotheistischen religionen „verleumdet“ würden.

die cdu/csu zu der entscheidung im internet: „ absichtliches missverstehen, verkürzen und verhöhnen religiöser bekenntnisse ist eine schande für eine aufgeklärte pluralistische gesellschaft. kinderbücher dieses inhalts haben bildungsfeindliche wirkung. von ihnen ist dringend abzuraten.“
da wird das „c“ im namen wieder wichtig und in den vordergrung geschoben. christliche werte als lippenbekenntnis. was dazu wohl z.b. in den tod abgeschobene flüchtlinge sagen würden, wenn sie es könnten?

der gescheiterte indizierungsversuch ist als erfolg zu werten. wer wie die cdu/csu von pluralismus und demokratie faselt muss sowas aushalten können, schließlich müssen hundertausende von schülerInnen auch das kruzifix im klassenzimmer ertragen…

bis zu einer gesellschaft, die wirklich frei ist von religiösen sekten und dogmen, ist es noch ein weiter weg. das kleine ferkel und der igel sind ein schritt auf ihm.

für mehr blasphemie und verhöhnung religiöser bekenntnisse, götzen, bücher und ihrer fanatischen vertreterInnen!

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