eine kleine gruppe tierrechtsaktivist*innen und veganer*innen führte heute eine erste aktion gegen den verkauf von jacken und mänteln mit pelzbesatz in der offenburger innenstadt durch.
die sich in der fußgänger*innenzone gegenüberliegenden modehäuser zinser und mara heckmann bieten ein breites sortiment von kleidungsstücken mit pelzbesatz an. die modehaus zinser gmbh & co kg ist nicht zum ersten mal ziel solcher aktionen. schon 2013 und 2012 führten tierrechtsaktivist*innen z.b. in tübingen aktionen gegen die mini-kette durch, um auf die grausamen machenschaften der pelzindustrie aufmerksam zu machen und das modehaus letztendlich dazu zu bewegen, pelz aus seinem sortiment zu nehmen. leider bisher vergeblich.
hatte die offenburger filiale bis jetzt ruhe, änderte sich dies heute mit dieser ersten öffentlichkeitswirksamen aktion während dem offenburger wochenmarkt. es wurden direkt vor den modehäusern flyer verteilt, passant*innen direkt angesprochen und mit einem transparent („pelz ist untragbar“) der kälte getrotzt. die reaktionen waren sehr unterschiedlich, von unverholener ablehnung, lautem auflachen, über leise gegrummelter zustimmung bis hin zu interessiertem austausch mit den aktivist*innen. der filialleiter marcus plugge versuchte zu beschwichtigen: es seien noch ca. 60 stücke mit echtpelz auf lager. ob man jeden modetrend mitgehen müsse (hier ist wohl der echtpelz gemeint; nigra) sei zu prüfen und werde in ihrem haus auch diskutiert.
until evers cage is empty. wir kommen wieder…